Am späten Freitagnachmittag des 17. Januar 2026 wurde es der Öffentlichkeit bekanntgegeben: Auch die zweite Verhandlungsrunde der Tarifverhandlungen zum TV-L, dem Tarifvertrag der Länder, ist gescheitert.
Ein Abschluss in etwa der Höhe eines Inflationsausgleichs, ohne Erhöhungen in 2025, dafür aber mit einer Laufzeit von 29 Monaten – so lautete das Angebot der TdL. Damit bliebe man weit hinter dem TVöD-Abschluss zurück. Das hat die Verhandlungskommission des dbb als absolut inakzeptabel zurückgewiesen. Das kann nicht als verhandlungsfähiges Angebot gewertet werden.
„Wer uns nicht zuhört, wird uns sehen, liebe TdL!“, so Rainer Nachtigall zur Verweigerungshaltung der Arbeitgeber. „Wir sehen uns bei den Demos in München und Nürnberg!“
Nicht nur die Beschäftigten des Tarifbereichs sind gefragt! Für Beamtinnen und Beamte steht noch mehr auf dem Spiel. Mit den Tarifverhandlungen wird der Grundstein für die nächste Besoldungsanpassung gelegt. Je besser der Abschluss, desto höher die nächste Erhöhung – so war es jahrzehntelange Tradition. Allerdings hat Bayern bereits angekündigt, dass das Ergebnis erst mit sechsmonatiger Verzögerung übertragen werden soll. „Dem erteilen wir gemeinsam eine klare Absage!“, so Nachtigall.
Und das sind die Demo-/Warnstreik-Termine in Bayern:
Mahnwachen vor Staatskanzlei und Finanzministerium ab 11.30 Uhr, ab 13.00 Uhr Demozug zur Feldherrn-Halle, Abschlusskundgebung um 14.00 Uhr
Zwei Treffpunkte ab 10.30 Uhr: Willi-Brandt-Platz und Karl-Pschigode-Platz
Um 11.00 Uhr starten beide Demo-Züge, treffen sich am Bahnhofsplatz und laufen weiter zum Lorenzer Platz
Abschlusskundgebung um 12.00 Uhr vor dem Heimatministerium
Foto: Friedhelm Windmüller
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